Wenn man viel im Internet unterwegs ist (wie ich), stößt man immer wieder auf neue Sachen, die man vorher noch nicht kannte, die einen aber ansprechen und rauslocken und so. Und weil ich mich ja viel mit Kritzeleien aller Art beschäftige, finde ich da auch immer wieder mal was Schönes. So bin ich kürzlich auf das Thema Sketchnotes gestoßen. Der "erste Kontakt" war auf dem
Instaaccount von Frau Hoelle. Ui, das hat mir gut gefallen! Als Lehrerin muss ich ja auch immer wieder an Versammlungen, Konferenzen, Fortbildungen usw. teilnehmen. Das ist oft voll langweilig, und in die Notizen guckt man eh später nie wieder rein, weil man das, was man sucht, nicht wiederfindet. Sketchnotes schaffen da Abhilfe. Das sind sozusagen visuelle Mitschriften von solchen Sachen, zwar auch noch mit Schrift, aber vieles wird durch Zeichnungen/Grafiken/Sketches festgehalten, visualisiert und somit auch besser verinnerlicht.
Nachdem ich in dieser Richtung ein bisschen weiterrecherchiert habe, bin ich auf das
Sketchnote-Buch von Mike Rohde gestoßen. Zu meiner Verteidigung: Ich habe erst noch eine Nacht drüber geschlafen, ehe ich es bestellt habe. Ich habe es jetzt zwei Tage und bin noch nicht ganz durch. Beim Lesen (bzw. Angucken - das ist wohl das bessere Wort), kamen mir Zweifel, ob ich das denn so hinkriege. Das erschien mir dann doch als ziemlich umfangreiche Herausforderung: Visualisierung in Bildern, Nutzung von Typografie, Zeichnen von Menschen, Gesichtern, Metaphern, verschiedene Aufbauweisen, verschiedene Ansätze, Zuhören, rausfiltern, Echtzeit,... Huhhh.
Dann musste ich heute Abend aber noch (fiebernd) zur Elternversammlung vom Kindelein und hab schnell beim Rausgehen ein Heft und einen Fineliner gegriffen. Tja, was soll ich sagen? Das ist GENAU meins! Warum hab ich das nicht schon früher so gemacht?